Über uns

Die Studie wird in unserer Abteilung Public Mental Health (Öffentliche mentale Gesundheit) am ZI durchgeführt. Unter Leitung von Prof. Ulrich Reininghaus untersuchen wir Entstehungsfaktoren, Mechanismen und Frühwarnzeichen psychischer Erkrankungen. Zudem liegt ein wichtiger Fokus unserer Arbeit auf der Entwicklung neuer e-Health Interventionen zur Förderung der psychischen Gesundheit, mit denen das Erlernen und Erleben neuer Strategien in den Alltag integriert werden kann. Wir arbeiten darauf hin, Barrieren zum Zugang zu Forschung und Hilfsangeboten zu verkleinern. Eine unserer großen Bestrebungen ist es, die Teilnahme an der MAKO-Studie für Personen mit diversen Hintergründen zugänglich zu machen. Hierdurch möchten wir, die individuellen Bedürfnisse unterschiedlicher Personengruppen abbilden und in die Entwicklung neuer Hilfsangebote mit einbeziehen. Unser Team besteht aus derzeit dreizehn wissenschaftlichen und studentischen MitarbeiterInnen aus dem Bereich der Psychologie und Medizin.

Wir haben Expertise in den Bereichen:

  • Psychologie
  • Public Mental Health
  • Partizipative Forschung

Wir arbeiten zusammen mit Partnern aus:

  • Psychiatrie und Psychotherapie
  • Vereinen
  • Glaubenseinrichtungen
  • Organisationen für Personen mit Migrationshintergrund
  • Jugendeinrichtungen
  • Erziehungsberatung
  • Gesundheitseinrichtungen

Um die mentale Gesundheit der Mannheimer Bevölkerung zu untersuchen, arbeiten wir mit niedergelassenen und ambulanten BehandlerInnen sowie mit VertreterInnen von örtlichen Organisationen und Vereinen zusammen.Wenn auch Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben, melden Sie sich gerne bei uns.

Die MAKO-Studie wird unterstützt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Warum ist die MAKO-Studie wichtig?

“Psychische Gesundheit ist ein zentrales gesellschaftliches Thema, doch noch immer mit Stigmatisierung behaftet. Ein offenerer Umgang und größeres Verständnis sind dringend erforderlich. Gleichzeitig sind die bestehenden Versorgungsstrukturen unzureichend – insbesondere für Kinder und Jugendliche fehlt es nicht selten an zeitnahen und bedarfsgerechten Angeboten, was aus fachlicher Sicht äußerst frustrierend ist. Zudem mangelt es an Forschung, die die Dringlichkeit der Situation verdeutlicht. Die MAKO-Studie adressiert wichtige Aspekte dieses Bereichs und liefert wertvolle Erkenntnisse, die einen bedeutenden Beitrag zur Verbesserung der Versorgung leisten können.” - Leitender Oberarzt, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit

"In meinem Stadtteil "Lindenhof" spielt die psychische Gesundheit in der öffentlichen Diskussion kaum eine Rolle. Trotzdem fallen dem aufmerksamen Betrachter immer wieder Menschen auf, um deren psychische Gesundheit es scheints nicht gutsteht. Um so wichtiger ist es, dass die MAKO-Studie die Hauptrisikofaktoren für die psychische Gesundheit (z. B. beruflicher Stress) auch im Lindenhof aufzeigt, um die passenden Angebote für Betroffene zu kreieren." - Erfahrungsexperte des DZPG (Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit)

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